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Diesel Abgas Manipulation
VW Abgas Skandal: Welche Rechte habe ich als Eigentümer?
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Zu Beginn des Jahres 2016 beginnt einer der größten Rückrufaktionen die VW je erfasst haben dürfte. 2,4 Millionen Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Skoda und Seat sollen vom VW Abgasskandal betroffen sein. Lange Wartezeiten in den Werkstätten sind zu befürchten.

Denn in Millionen von Autos steckt der manipulierte VW-Dieselmotor Typ EA 189. Der VW-Konzern muss nun nachbessern und hat eine Rückruf- und Nachbesserungsaktion angekündigt. Zulassungsbehörden, Staatsanwälte, das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und der Fiskus sind alarmiert.

Autobesitzer können bereits jetzt mittels der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) über die VW-Internetseite prüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Auf dieser heißt es: „Wir werden keine Zeit verlieren. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung und informieren jeden betroffenen Kunden schnellstmöglich über die geplanten Maßnahmen.“ Aber genügt dieses Versprechen um Ansprüche zu sichern? Welche Ansprüche hat der Kunde und was ist zu veranlassen damit die Ansprüche nicht möglicherweise zu verjähren drohen? Fraglich auch, ob sich VW auf die Verjährung berufen wird oder freiwillige zeitlich unbeschränkte Nachbesserungen anbietet.

Grundsätzlich könnten Eigentümer der betroffenen Fahrzeuge Ansprüche auf Nachbesserung gemäß § 439 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und auf Minderung des Kaufpreises gemäß § 441 BGB haben.

Möglicherweise besteht ein Anspruch auf einen Mietwagen und/oder auf Nutzungsausfallentschädigung. Denkbar wäre auch die Anfechtung des Vertrages und Rückgabe des Fahrzeuges aufgrund von arglistiger Täuschung gemäß § 123 BGB.

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